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Rauchmelder

Allgemeines
Rauchwarnmelder dienen der Früherkennung von Wohnungsbränden. Der Einsatz hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. In nahezu allen Bundesländern wurde die Landesbauordnung dahin gehend geändert, dass die Aus- und Nachrüstung von Wohngebäuden mit Rauchwarnmeldern gesetzlich vorgeschrieben ist.
In der DIN 14676 sind die Richtlinien für eine ordnungsgemäße Installation und Wartung festgelegt. Die Einhaltung dieser Vorschrift ist Grundlage für eine fachgerechte Installation und gewährleistet einen sicheren Betrieb der kleinen Lebensretter.
Der sich rasant entwickelnde Markt führt aber zu einer großen Unübersichtlichkeit. Deshalb ist zu empfehlen, sich von Fachleuten beraten zu lassen, die spezielle Schulungen zur „Fachkraft für Rauchwarnmelder“ absolviert haben.

Hintergründe
Jährlich sterben immer noch ca. 400 Menschen durch Brände in der eigenen Wohnung, vor allem aber nachts. Durch Rauch und giftige Gase fallen die Betroffenen in eine tiefe Bewusstlosigkeit. Über 70 Prozent der Opfer stirbt an einer Rauchvergiftung.
Oft bleiben dabei nur wenige Minuten zur Flucht, bis aus einem Schwelbrand ein offenes Feuer wird und sich die Flammen rasant ausbreiten.

Gefährdete Personengruppen
Hier sind ältere Menschen und kleine Kinder zu benennen, da sie statistisch einer höheren Wahrscheinlichkeit unterliegen, bei einem Wohnungsbrand ums Leben zu kommen. Behinderte Menschen sind oft nicht in der Lage, sich vor einem Feuer rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Die Gefahr in Mehrfamilienhäusern besteht darin, als unbeteiligter Dritter zu Schaden zukommen.

Haftung
Sterben Menschen bei einem Brand, dann werden durch Gutachter, Versicherer und Staatsanwaltschaft die Begleitumstände untersucht, um Haftungsfragen zu klären.
Ob ein Hauseigentümer oder Mieter bei einem Schadensfall fahrlässig gehandelt hat wird letztendlich vor Gericht geklärt.

Normen
Die DIN 14676 „Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung – Einbau, Betrieb und Instandhaltung“ bezieht sich auf den privat genutzten Wohnbereich, der mit Batterie- oder netzbetriebenen Rauchwarnmeldern ausgestattet wird.
Die DIN 14676 kann in Bundesländern ohne Rauchwarnmelderpflicht nicht als rechtsverbindlich zitiert werden, weil es sich lediglich um eine Empfehlung handelt. Trotzdem sollte, wer sie anwendet, möglichst den Originalwortlaut aufnehmen, damit es nicht zu Auslegungsfehlern und Missverständnissen kommt. In Bundesländern mit Installationspflicht ist die DIN 14676 rechtsbindend, weil alle Landesbauordnungen auf diese Norm referenzieren.